Erste Beta von Suse Linux 10.1

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Einen Tag später als in der Roadmap angekündigt, hat das OpenSuse Projekt die Beta 1 der kommenden Version 10.1 zum Download freigegeben. Suse Linux 10.1 enthält den aktuellen Kernel 2.6.15, der zahlreiche Neuerungen bringt, den X11-Server von X.org in der Version 6.8.2, die glibc 2.4, die neue GNU Compiler Collection GCC 4.1. und die Virtualisierungssoftware Xen 3.

Mit KDE 3.5 und Gnome 2.12 sind die aktuellen Versionen beider Desktops enthalten, die jetzt gleichberechtigt nebeneinanderstehen: Bei der Installation kann man sich entscheiden, ohne dass einer der Desktops standardmäßig vorgegeben wäre. Im November hatte Novell nach Protesten seine Pläne, zukünftig Gnome als Standarddesktop einzustellen, aufgegeben.

Zu den Neuerungen in OpnSuse 10.1 gehören ein NetworkManager, der den Betrieb von Laptops in wechselnden Netzwerkumgebungen erleichtern soll, und die Sicherheitserweiterung AppArmor, die Novell vor kurzem als Open Source freigebeben hatte. Ansonsten ist der Softwareumfang gegenüber der aktuellen Version 10.0 weitgehend gleich geblieben, allerdings sind die Programme auf den aktuellen Stand gebracht: Firefox und Thunderbird beispielsweise sind beide in der Version 1.5 enthalten.

Seit Sommer letzten Jahres erfolgt die Entwicklung von Novells Suse Linux in einem Community-Projekt, das zwar von Novell-Mitarbeitern dominiert ist, sich aber zunehmend auch externen Entwicklern öffnet. Das frei im Internet verfügbare OpenSuse, das ausschließlich Open-Source-Sofwtare enthält, bildet die Basis für das um proprietäre Programme wie Realplayer und Acrobat Reader sowie einige proprietäre Treiber ergänzte Suse Linux, das auf Datenträgern mit einem gedruckten Handbuch und Installationssupport verkauft wird. Suse Linux erscheint alle sechs Monate in einer neuen Version. Ausgewählte Versionen von Suse Linux dienen als technische Grundlage für die Unternehmens-Distributionen Suse Linux Enterprise Server und Novell Open Enterprise Server, die deutlich selteneren Release-Wechseln unterliegen. (odi/c't)


QUELLE
MobyDuck
Hört sich ja richtig gut an. Wenn nur Susi nicht so zickig wäre. Bleibe mal bei meinem Frieden-Freundschaft-Pfannekuchen-Ubuntu.
Vimes
Zitat:
Original von MobyDuck
Hört sich ja richtig gut an.


Nah. Was mir an Susi mißfällt, ist der Drang der Entwickler, die Dinge einfach anders machen zu wollen, als bei anderen Distributionen. Dadurch hat man mehr Arbeit, wenn man sonst mit anderen Systemen zu tun hat.

Außerdem hab ich Suse von der 9.1 her in fürchterlicher Erinnerung, was die Update-Quellen angeht. Was ein Gewürge...

MfG
Vimes
MobyDuck
Zitat:
Was mir an Susi mißfällt, ist der Drang der Entwickler, die Dinge einfach anders machen zu wollen,
ACK. Wenn's denn wenigstens funktioneren würde... Bleibe daher auch bei Debian & Co. & Forks. Da weiß man, was man hat. yes