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Schnellerer Bus bringt kaum Mehrleistung
Unbestätigten Angaben zufolge erscheinen Ende Juli 2007 Intels erste Prozessoren für die Chipsätze der 3er-Serie mit einem effektiven FSB-Takt von 1.333 MHz. Rund vier Wochen vor Marktstart hat Intel schon das erste Modell ins Rennen geschickt, der in Benchmarks kaum Geschwindigkeitsvorteile erkennen lässt.
Die Notebook-Prozessoren hatte Intel mit dem ersten Update der Core-Architektur für die Plattform "Santa Rosa" bereits überarbeitet und mit einem schnelleren FSB von 800 statt bisher 667 MHz versehen. Für die Desktops stehen nun effektiv 1.333 MHz statt 1.066 MHz auf den Roadmaps. Der Frontside-Bus taktet mit physikalischen 333 MHz statt 266 MHz. Die einzige andere Neuerung ist die abschaltbare Unterstützung von "Trusted Computing" auf Prozessorebene. Intel nennt diese Technik jetzt "TXT" für "Trusted Execution Technology", früher war sie unter dem Codenamen "LaGrande" bekannt. Weitere funktionale Änderungen ergeben sich bei diesem neuen Stepping des Conroe-Kerns für den Core 2 Duo nicht.
Als erstes Modell liefert Intel nun den Core 2 Duo E6750 mit 2,66 GHz und 4 MByte Shared-Cache aus. Laut Preisvergleichs-Suchmaschinen ist diese CPU aber noch kaum verfügbar und soll erst in einigen Tagen bei den Händlern eintreffen. Intel hat die Markteinführung eigenen Angaben zufolge deutlich vorgezogen, der Prozessor hat für PC-Hersteller und Wiederverkäufer einen 1.000er-Preis von 183,- US-Dollar - einige Versender bieten die CPU bereits - noch nicht lieferbar - zu Preisen um 180,- Euro an. Der vergleichbare E6700 mit 1.066-MHz-FSB steht bei Intel offiziell noch mit 316,- US-Dollar in der Liste, wird aber zu Endpreisen um 280,- Euro angeboten. Hier haben die Händler offenbar schon die für Ende Juli erwarteten Preissenkungen leicht vorweggenommen. Dann sollen auch ein E6550 mit 2,33 GHz für 163,- US-Dollar OEM-Preis und ein E6540 mit gleichem Preis und Takt, aber ohne TXT erscheinen.
In ersten Benchmarks des E6750, wie sie unter anderem Tech Report veröffentlicht hat, lässt sich der schnellere FSB anhand höherer Speicherbandbreite klar nachweisen, was aber vor allem synthetischen Tests wie SiSofts Sandra zugute kommt. Bei rechenlastigen Anwendungen, die fast komplett im 4-MByte-Cache ablaufen, erreicht der E6750 gegenüber dem E6700 nur geringe Steigerungen im einstelligen Prozentbereich, was messbar, aber beim Arbeiten und Spielen nicht spürbar ist. Zudem konnte Tech Report eine höhere Leistungsaufnahme mit einem 975X-Mainboard messen. Der schnellere FSB bedingt einen Takt von 2 GHz im Speedstep-Modus (Multiplikator-Faktor 6), bei den 1.066er-Conroes waren es noch 1,6 GHz. Mit einem P35-Mainboard kommt der tecChannel aber auf deutlich geringere Leistungsaufnahmen der E6750-Plattform. Laut Intel beherrscht der neue Prozessor den neuen Sparmodus "C1 Halt", der vom Chipsatz unterstützt werden muss und dann aber nur 8 Watt für den Prozessor im Ruhemodus ergibt.
QUELLE
Unbestätigten Angaben zufolge erscheinen Ende Juli 2007 Intels erste Prozessoren für die Chipsätze der 3er-Serie mit einem effektiven FSB-Takt von 1.333 MHz. Rund vier Wochen vor Marktstart hat Intel schon das erste Modell ins Rennen geschickt, der in Benchmarks kaum Geschwindigkeitsvorteile erkennen lässt.
Die Notebook-Prozessoren hatte Intel mit dem ersten Update der Core-Architektur für die Plattform "Santa Rosa" bereits überarbeitet und mit einem schnelleren FSB von 800 statt bisher 667 MHz versehen. Für die Desktops stehen nun effektiv 1.333 MHz statt 1.066 MHz auf den Roadmaps. Der Frontside-Bus taktet mit physikalischen 333 MHz statt 266 MHz. Die einzige andere Neuerung ist die abschaltbare Unterstützung von "Trusted Computing" auf Prozessorebene. Intel nennt diese Technik jetzt "TXT" für "Trusted Execution Technology", früher war sie unter dem Codenamen "LaGrande" bekannt. Weitere funktionale Änderungen ergeben sich bei diesem neuen Stepping des Conroe-Kerns für den Core 2 Duo nicht.
Als erstes Modell liefert Intel nun den Core 2 Duo E6750 mit 2,66 GHz und 4 MByte Shared-Cache aus. Laut Preisvergleichs-Suchmaschinen ist diese CPU aber noch kaum verfügbar und soll erst in einigen Tagen bei den Händlern eintreffen. Intel hat die Markteinführung eigenen Angaben zufolge deutlich vorgezogen, der Prozessor hat für PC-Hersteller und Wiederverkäufer einen 1.000er-Preis von 183,- US-Dollar - einige Versender bieten die CPU bereits - noch nicht lieferbar - zu Preisen um 180,- Euro an. Der vergleichbare E6700 mit 1.066-MHz-FSB steht bei Intel offiziell noch mit 316,- US-Dollar in der Liste, wird aber zu Endpreisen um 280,- Euro angeboten. Hier haben die Händler offenbar schon die für Ende Juli erwarteten Preissenkungen leicht vorweggenommen. Dann sollen auch ein E6550 mit 2,33 GHz für 163,- US-Dollar OEM-Preis und ein E6540 mit gleichem Preis und Takt, aber ohne TXT erscheinen.
In ersten Benchmarks des E6750, wie sie unter anderem Tech Report veröffentlicht hat, lässt sich der schnellere FSB anhand höherer Speicherbandbreite klar nachweisen, was aber vor allem synthetischen Tests wie SiSofts Sandra zugute kommt. Bei rechenlastigen Anwendungen, die fast komplett im 4-MByte-Cache ablaufen, erreicht der E6750 gegenüber dem E6700 nur geringe Steigerungen im einstelligen Prozentbereich, was messbar, aber beim Arbeiten und Spielen nicht spürbar ist. Zudem konnte Tech Report eine höhere Leistungsaufnahme mit einem 975X-Mainboard messen. Der schnellere FSB bedingt einen Takt von 2 GHz im Speedstep-Modus (Multiplikator-Faktor 6), bei den 1.066er-Conroes waren es noch 1,6 GHz. Mit einem P35-Mainboard kommt der tecChannel aber auf deutlich geringere Leistungsaufnahmen der E6750-Plattform. Laut Intel beherrscht der neue Prozessor den neuen Sparmodus "C1 Halt", der vom Chipsatz unterstützt werden muss und dann aber nur 8 Watt für den Prozessor im Ruhemodus ergibt.
QUELLE