Xpdf und kpdf ermöglichen Denial-of-Service-Angriffe

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Die PDF-Betrachter Xpdf sowie kpdf, deren Komponente pdf2ps im CUPS-Drucker-Daemon häufig für die Aufbereitung von zu druckenden PDF-Dateien zuständig ist, lassen sich mit manipulierten PDF-Dateien aus dem Tritt bringen und ermöglichen so einen Denial-of-Service-Angriff. Ein Angreifer könnte einen CUPS-Server zum Absturz bringen, indem er eine präparierte PDF-Datei an diesen zum Drucken sendet, oder eine solche Datei an einen Mail-Empfänger schicken, dessen System beim Anzeigen des Dokuments zum Stillstand kommt.

Die Lücke besteht darin, dass eine möglicherweise vorhandene "loca"-Tabelle in einem PDF-Dokument nicht hinreichend auf ihre Gültigkeit überprüft wird. Diese Tabelle enthält Informationen zu den Glyphen eingebetteter True-Type-Schriften. Ist diese Tabelle defekt, versucht Xpdf die Informationen zu rekonstruieren, und füllt dabei den gesamten verfügbaren Plattenplatz im /tmp-Verzeichnis. Danach reagiert die Anwendung nicht mehr.

Für Xpdf gibt es keinen Workaround, auch ist ein Erscheinungstermin für einen Patch unbekannt. Zahlreiche Linux-Distributoren liefern jedoch aktualisierte Pakete aus, die den Fehler beheben. Das KDE-Entwickler-Team hält für kpdf ebenfalls Flicken parat.

QUELLE
MobyDuck
man kill
Oder übersehe ich was?
Vimes
Nein, Du übersiehst nichts.

vimes@discworld ~ $ kill -kill PID
und Ruhe ist. Aber man möchte den Fehler natürlich gar nicht erst haben. Zumal es schon schlecht sein kann, wenn auf einem Server der CUPS abraucht, auf dem z.B. die halbe Abteilung ihre Ausdrucke fährt...

MfG
Vimes
MobyDuck
Zitat:
Zumal es schon schlecht sein kann, wenn auf einem Server der CUPS abraucht, auf dem z.B. die halbe Abteilung ihre Ausdrucke fährt.

Stimmt großes Grinsen

Muss auch mal bei GNU/Linux über meinen Home-User-Tellerrand gucken. Thx.