Linux-Distribution Fedora 10 (Cambridge) freigegeben |
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dedie
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Linux-Distribution Fedora 10 (Cambridge) freigegeben |
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Zitat: |
Nach etwas über sechs Monaten Entwicklungszeit und Verzögerungen durch den Einbruch in die Serverinfrastruktur hat das Fedora-Projekt nun die Cambridge genannte Linux-Distributionen Fedora 10 freigegeben. Sie verspricht nicht nur einen schnelleren, sondern dank Kernel-Based Mode-Setting und dem Programm Plymouth auch einen schöneren Startvorgang. |
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Weitere Infos so wie die Quelle
Was Fedora 10 Neues bringt
__________________ Die Windows Systemwiederherstellung ist und war noch NIE ein geeignetes Mittel um einen Virus / Trojaner wieder los zu kriegen
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25.11.2008 17:36 |
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Hertener
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@richi:.
Genau das wollte ich testen.
Darüber hinaus interessiert es mich, wie sich so eine andere Distribution handhaben lässt. Ich möchte einfach mal einen Blick über den Tellerrand werfen. Wenn dann auch noch ein paar Anwendungen, die ich mehr oder weniger regelmäßig nutze, in der aktuellen Version dabei sind, ist der Reiz noch größer.
EDIT (von Herti am 29.11.08 unter Fedora 10) :
Schön hier. Rollt wesentlich angenehmer.
Ja, macht Spaß.
EDIT (von Herti am 30.11.08 unter Fedora 10) :
So, der Firefox hat Add-ons, Thunderbird auch.
Eine Vorauswahl von Paketen, die ich mal unter Ubuntu zusammengestellt habe, habe ich in einem yum-install-Skript zusammengefasst. Das meiste funktioniert. Und das macht Spaß. Man setzt die Desktop-Icons auf "Gnome" und schon verschwindet das Fedora-Logo aus der Menüleiste und es erscheint der Gnome-Footprint. Unter Ubuntu war das nicht so einfach. Und daher fühle ich mich nun frei, oder zumindest freier als zuvor. Apropos frei: Unter Fedora ist man auch frei von 3D nvidia und flash. Eigentlich ist man auch frei von "nicht oggvorbis"-Musik, was sich aber durch Installation des vlc-Players aus einem anderen Repository leicht ändern lässt.
Die UID ist hier die 500, was es nachträglich etwas schwierig gestaltet, die Profile der Mozilla-Anwendungen aus der Ubuntu/home zu übernehmen. Selbst Root wird da der Zugriff verwehrt?
__________________ Glück auf!
Dominik
Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Hertener: 30.11.2008 10:45.
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29.11.2008 14:21 |
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Vimes
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Hm. Jetzt habe ich mir die 10er schon eine Weile angesehen und damit gerungen.
@Hertie: Ja, es ist nicht ganz trivial, Daten aus einer anderen Distribution zu übernehmen. Früher war das kein Ding, einfach /home belassen (eigene Partition) und das lüppte dann.
Bei Fedora 10 mußte ich so weit gehen, das /home neu erzeugen zu lassen und die Daten anschließend reinzukopieren. Anschließend als root chown -R vimes.vimes /home/vimes und dann klappte auch alles.
root sollte allerdings unbedingt Zugriff haben, ansonsten kannst Du sie Dir verschaffen, via chown -R root.root VERZEICHNIS - dann gehört das Verzeichnis root.
Was mir aktuell noch Kopfschmerz bereitet: pulseaudio. Ich benutze ja gerne etwas schlankere Desktop-Umgebungen. Unter icewm ist es mir bisher nicht gelungen, den Sound zum Klingen zu kriegen. Bei dem testhalber installierten Gnome war das kein Thema.
Allerdings spuckt hier SELinux in die Suppe, das verhindert RealTime-Zugriffe, man muß also entweder die entsprechende Policy ändern oder den User der Gruppe "rt" hinzufügen. Darauf kam ich durch einen entsprechenden Hinweis des SELinux-Konfigurators unter Gnome.
Unter icewm dagegen wird pulseaudio anscheinend beim Start gar nicht initialisiert; anschließend fällt z.B. Kaffeine auch zuverlässig auf den A*sch. Muß ich mir nochmal genauer ansehen. Für fluxbox gibt es sogar ein eigenes Plugin. Also seh ich mir auch fluxbox mal wieder an ...
Begeisternd: Im Gegensatz zu Debian/Lenny funktioniert der Intel-Treiber hier erstklassig, dri ist aktiv. Das war bei Lenny nicht so.
Das Netzwerk dagegen verträgt erstmal keine statische IP, anscheinend ein bekannter bug. Mittlerweile habe ich raus, wie die Konfigurationsdatei für die Schnittstellen heißt (bzw. Dateien, für jede eine), da stell ich das heut abend dann ein.
Mein Lieblings-Mailabrufprogramm "mpop" ist zumindest in den Standard-Repos nicht enthalten, aber das ist mal echt kein Beinbruch, das Dingens ist ratz-fatz installiert. ./configure, make, make install und fertig. Wunderbar.
Insgesamt macht Fedora 10 auf mich einen guten Eindruck; einiges ist anders gelöst (Netzwerk!), so daß ich mich erstmal schlau lesen muß. Mitunter (pulseaudio) finde ich die Doku nicht bzw. Google spuckt nicht sehr viel hilfreiches aus. (Zumindest mir hat es bisher nicht geholfen)
Schaun wir mal, ich werde voraussichtlich bei Fedora bleiben, denn auch mein Lieblings-Java-Programm lüppt hier vorbildlich. Unter Lenny: ein einziges Geruckel ...
MfG
Vimes
__________________ 1. Kor 3,11: "Einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus."
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01.12.2008 18:42 |
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Vimes
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@rich: Geschwindigkeitsvorteil bei Inkscape? Glaube ich kaum. Beim Firefox gibt es eventuell Unterschiede, was das Scrollen angeht; aber ansonsten? Wüßte nicht, wo das herkommen soll.
Mittlerweile habe ich es erfolgreich geschafft, F10 zu schrotten; bei dem Versuch, eine statische IP zu verpassen, habe ich die Konfigurationsdatei verbockt (mittlerweile weiß ich, was falsch ist 
) und das System bleibt beim Bootvorgang stehen. Leider immer noch mit diesem "schönen" Fortschrittsbalken (den drehe ich als nächstes ab), so daß ich daran nicht sehen konnte, wo's denn hängt. Ich konnte es mir aber denken.
Werde ich heut abend die DVD rauskramen und per Rescue-Modus den Mist ausbügeln.
MfG
Vimes
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02.12.2008 18:04 |
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Hertener
Unverbesserlicher Forenquäler
  

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Zitat: |
Original von Vimes... es ist nicht ganz trivial ... |
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Beruhigend, dass Du das so siehst.
Es lag bei mir dann erstmal daran, dass Nautilus, beim Aufruf als su, wohl keine su-Rechte bekommen hat?! Mit dem MidnightCommander war ich nämlich erfolgreicher.
Da es für mich zur Zeit nichts "über's Knie zubrechen" gibt, werde ich erstmal Fedora weiter nutzen und erkunden. Festlegen werde ich mich noch nicht, denn da sind noch ein paar Dinge, die mich interessieren. Z.B. dieses "SELinux-Management", mit dem ich zur Zeit noch gar nichts anzufangen weiß. Ich habe, ehrlich gesagt, mich auch noch nicht damit beschäftigt. Mir ist aber unter Nautilus bei den Datei-Eigenschaften aufgefallen, dass da noch das Feld "SELinux Context" ist, welches ich von Ubuntu nicht kenne. Und natürlich steht auch die Frage nach der Grafikkarte bzw. dem Treiber zur Diskussion. Da von nvidia nur ein propretärer Treiber zur Verfügung gestellt wird und eine System-Neuanschaffung auf dem Plan steht, geht meine Überlegung schon in die Richtung, ein Mainboard mit integriertem Intel-Grafik-Chipsatz zu bevorzugen. Um genauer zu sein: Ich liebäugle mit der EeePC Box - möchte aber noch warten, bis die angekündigten Dual-Core Atom-Prozessoren auf dem Markt kommen.
Bisher bin ich aber soweit zu frieden:
- Firefox läuft in einer frisch eingerichteten Variante inkl. Add-ons
- Thunderbird tut es dem Browser gleich
- Zugriff auf den Webserver ist gegeben
- vlc macht Musik
- sonstiger Quatsch wie Adressen, Bookmarks, Kalender, ToDo-List etc. liegt auf memotoo.com und lässt sich mehr oder weniger bequem abrufen. Besonders gefällt mir das LDAP-Verzeichnis für Thunderbird. Nur mit dem syncen der Bookmarks im Firefox habe ich noch ein paar Probleme. Eine individuelle Sortierung fällt nach meinen bisherigen Erkenntnissen grundsätzlich einer alphabetischen Sortierung zum Opfer. Aber ansonsten geht's.
Ah yo, mit dem Panel habe ich auch ein Problemchen: zwei Panels oben - das schmalere rutscht immer eine Etage tiefer, obwohl ich es in der vorherigen Sitzung ganz nach oben geschubst habe. Nun habe ich es wieder nach untern gepackt und nun ist Ruhe im Karton. IIRC war das auch unter Ubuntu bisher ein Problem, das aber unter 8.10 nicht mehr auftauchte.
So, habe fertig.
@rich:
Prost!
@all:
Gute Nacht!
__________________ Glück auf!
Dominik
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02.12.2008 22:02 |
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Vimes
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@rich: Irgendwas ist bei der Installations-DVD wohl kapott, was die statische IP angeht.
Später konnte ich es dann deichseln, mußte dann aber das interface von Hand hochfahren (ifup eth0) - eigenartig. Mittlerweile habe ich das Problem aber komplett im Griff. Die Konfiguration funktioniert (über Dateien) anders als unter Debian, daher mußte ich mich erst schlau lesen.
Was den Sound angeht, unter Gnome funktioniert der ja out-of-the-box. Gestern abend habe ich nach einigem googlen tatsächlich fluxbox dazu überreden können, Töne zu spucken. Heut abend schau ich, ob das jetzt auch für icewm geht. Anscheinend lag es an einer gstreamer-Einstellung, ich werde das dann hier unter den Tutorials posten, denn dazu findet man im Netz seeehr wenig Dokumentation.
@Hertie: SELinux ist ein Sicherheitssystem, das per default bestimmte Sachen verbietet, z.B. realtime-Zugriff für Pulseaudio. Was dazu führt, daß man bei der Wiedergabe von Musik durchaus mal Aussetzer drinhaben kann (aber nicht muß). Abhilfe schafft in diesem Falle das Hinzufügen des Benutzers zur Gruppe rt-pulse oder wie die heißt. Kann man trivial über das Paket system-config-users machen, das muß natürlich installiert sein. Dann unter X Aufruf als root. Schön mit klicki-bunti.
In SELinux muß ich mich auch erst reinarbeiten.
@rich die zweite: Inwieweit die Treiber den Ubuntu-Treibern überlegen sind, weiß ich nicht; gegenüber Debian ist der Intel-Treiber jedenfalls eindeutig besser.
@Hertie die zweite: Der Intel-Chipsatz ist leistungsmäßig erheblich (!) schlechter als eine PCIE- oder AGP-Lösung. Ich bin allerdings damit zufrieden, aber ich komme auch mit einer 16MB-Onboard-Grafikkarte auf meinem T23 aus.
Also ich bleibe bei Fedora, wenn hier nicht plötzlich noch gewaltig was in die Hose geht. Als nächstes wird dann mein Laptop umgestellt. Der läuft noch auf Debian.
MfG
Vimes
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03.12.2008 17:38 |
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Hertener
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Ich bin auch nicht derjenige, der wahnsinnige Grafikleistung braucht. TrueColour reicht mir eigentlich.
Aber gelegentlich spiele ich gerne mal planetpinguin-racer und frozen-bubble.
Wenn ich heise glauben darf, dann rüstet Asus im kommenden Jahr die Box ab. Auf Celeron-Technologie, damit es billiger wird. Es soll aber auch eine ATI-Version geben, wobei nun nicht erwähnt wurde, ob dort auch der Celeron zum Einsatz kommt. Nun, ich werde vorerst bei meiner gegenwärtigen Hardware bleiben, obwohl mich ein USB 2.0-Anschluss auf der Hauptplatine doch irgendwie reizt. Und dann soll auch noch ein neuer, größerer Monitor folgen, wobei ich noch nicht weiß, ob der VGA, DVI oder HDMI unterstützen wird. Ich hänge, so gesehen, ein wenig in der Luft.
Apropos Sound: Gelegentlich, eigentlich nur wenn ich den Sender wechsle, hörte es es sich ein wenig "space-ig" an. Also, irgendwie hohl mit Echo-Hall. Ich gehe mal davon aus, dass das mit dem realtime-Zugriff zusammenhängt. Es stört auch nicht besonders, da es ansonsten doch sehr angenehm klingt - wie ich in solchen Situationen gerne schreibe: Es macht Spaß.
Vielleicht werde ich das mal testen, mit dem Hinzufügen zu der rt-pulse-Gruppe. Momentan fehlt mir noch ein wenig der Sinn danach, bzw. ich warte mal auf's Wochenende.
@rich:
Prost!
@all:
Gute Nacht!
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Dominik
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03.12.2008 22:01 |
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Vimes
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@Hertie:
su -c "system-config-users"
--> Im Menü Deinen User auswählen, oben "Eigenschaften", dann "Gruppen", durch die Liste scrollen bis zu "rt-pulse", Haken setzen, erledigt.
Ich grüble noch, wie ich den Sound zum Laufen gekriegt habe; mauf meinem Testsystem kann ich das noch nicht reproduzieren (klar, mit Gnome geht es out-of-the-box).
Übrigens, der Celeron ist in manchen Punkten erheblich leistungsfähiger als der Atom, das ist also kein Down-, sondern eher ein Upgrade
MfG
Vimes
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04.12.2008 19:01 |
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